Einführung in die Aromatherapie

Wenn man Aromatherapie oder Psychoaromatherapie als therapeutische Behandlung anwenden will braucht man umfassende Kenntnisse, eigentlich eine medizinische, psychotherapeutische oder sonstig heilerische Ausbildung oder Erfahrung. Doch für viele kleine Beschwerden und emotionale Disharmonien brauchst man das nicht – mit einer sorgfältigen Wahl der ätherischen Öle und der richtigen Dosierung kann man sich selber helfen. Umso mehr gilt dies für die Aromapflege – Cremes, Salben, Hautöle kann man selbst herstellen und ganz individuell auf den Haut- und Haartyp abstimmen. Angenehme Düfte für den Raum oder ein Aromabad bedürfen auch nicht einer qualifizierten Ausbildung.

Aromatherapie ist der Einsatz von Düften oder ätherischen Ölen zur Harmonisierung des Menschen. Wenn man ein körperliches Symptom behandeln will, sollte man auch eine geistig-seelische Ursache betrachten. Oftmals ist es sinnvoller, die verletzte Psyche oder den verwirrten Geist mit Düften zu harmonisieren. Optimal ist, alle Bereiche gleichzeitig zu behandeln. Es gibt zahlreiche Öle, die diesen Ansprüchen gerecht werden.

Man muss natürlich darauf achten, wo man die ätherischen Öle kauft, da es grosse Qualitätsunterschiede gibt. Selbst in den Bioläden muss man gut aufpassen, dass man die besten Öle erwischt. Eine gute Möglichkeit ist es im Internet nach den besten naturreinen Ölen zu suchen und auch immer erst Bewertungen zu lesen bevor man Öle bestellt, die qualitativ nicht gut sind. Wir empfehlen zum Beispiel die Webseite Healthyalternative.de wenn Sie Erfahrungsberichte lesen und naturreine ätherische Öle bestellen wollen.

Aromapflege

Ätherische Öle können helfen die Hautfunktion zu regulieren. Sie sind fettlöslich und haben eine starke Zuneigung zu Fettgewebe. Auf die Haut aufgetragen, dehnen sie sich aus und können alle Hautschichten durchdringen. Zuerst gelangt das Öl in die Oberhaut. Sie bildet neue Hautzellen und stösst alte ab. Hier befinden sich auch die Pigmente, die sommerliche Bräune oder winterliche Blässe erzeugen. In dieser Hausschicht halten sich die Öle eine zeitlang auf, wobei ein Teil wieder nach aussen tritt und sich auflöst. Das wird durch Fett oder Wachs in fetten Ölen oder Cremes grösstenteils verhindert. Wärme und Druck, wie bei der Massage oder dem Bad, beschleunigen die Aufnahme ätherischer Öle. Die Beschaffenheit der Haut beeinflusst die Aufnahme sehr stark : Sehr trockene, oder kranke oder verletzte Haut nehmen ätherische Öle schneller und mehr auf, als normale und fettige Haut. Die Dosierung ist in diesen Fällen sehr gering zu halten.

Der grösste Teil des Öles wandert weiter in die mittlere Hautschicht, die Lederhaut. Dabei erfährt es möglicherweise durch den Stoffwechsel der Haut eine schwache, molekulare Veränderung. Die Lederhaut enthält Sinnesnerven, Schweissdrüsen, Haarwurzeln und Talgdrüsen. Von dort gelang das ätherische Öl in das Unterzellgewebe, das Feuchtigkeit, Fett und Abfallprodukte speichert.

Verschiedene ätherische Öle haben innerhalb der Hautschichten verschiedenartigste Wirkungen, die die Entscheidung für oder wieder ein Öl sein werden. Ohne auf die Wirkungsweise einzugehen, kann für alle Öle, die zur Hautpflege empfohlen werden, gesagt werden, dass sie die Zellerneuerung, Entschlackung und Sauerstoffaufnahme fördern.

Für die Haare sind gute Durchblutung des Haarschafts und Talgdrüsenfunktion wichtig. Durch stimulierende Öle wird der Haaraufrichtende Muskel bewegt, der Halt und Festigkeit einer Frisur bestimmt.

Da sie alle mehr oder weniger hautreizend wirken Ätherische Öle dürfen nur sehr selten unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Die einzige Ausnahme bildet dabei uneingeschränkt das Lavendelöl.

Wichtige Öle der Aromapflege :

Alle Blütenöle wirken hautpflegend. Lavendel, Neroli, Rose, Sandelholz und Weihrauch wirken stark zellerneuernd. Eukalyptus, Minze, Basilikum, Wacholder und Zitrone nimmt man zur Hautreinigung. Zur Stimulation der Hautfunktionen eignen sich Lemongrass, Eisenkraut, Rosmarin, Zirbelkiefer. Entzündungshemmende wirken Immortelle, Kamille, Bergamotte, Teebaum und Lavendel.

Das Haar kann man mit Zeder, Muskatellersalbei, Lavendel und Rosmarin pflegen. Und bei Haarausfall hilft das allround Öl Teebaum (Melaleuca).